Exhausted…

Nichts gegen China, aber ich will doch schon nachhause. Zu den Katzen (die ohne uns dort ordentliche Krawalle machen..) und Co… Ausserdem sind wir von der mörderischen Sauna-Hitze, Menschenmassen und Lärm- und Smogbelastung völlig erschöpft! Ich finde es voll schade, abgesehen natürlich von der Mutter-Natur (humide Hitze) und zu akzeptierender Geschichte (Menschenmassen), dass ich die Reise, ausser meinen 1. Tag in der Natur in Hongkong, nicht 100% genissen konnte. Es ist für mich schwierig, den Smog, die Lärmbelästigung und die chinesische Schlitzohrigkeit mancher Menschen zu akzeptieren. Ich dachte, ich bin ein Weltmensch. Ich liebe neue Länder entdecken. China hat auch SEHR viel zu bieten. Aber auch einiges was stört, das zu geniessen. Oder wir haben falsche Zeit und falsche Plätze ausgesucht. Wie auch immer. Sollte ich wieder nach China kommen, gehe ich über die Chinesische Mauer wandern 🙂

Zum heutigen Tag noch. Ah! Fast vergessen: interessant, dass wir zum Frühstück die österreichischen DARBO-Marmelden bekommen 🙂 … Gleich in der Früh hatten wir eine Herausforderung: einen chinesischen „Gürtel“-Kreuzung, wo die Ampel ausgefallen ist und kein Polizist dabei war, zu überqueren. Wir leben noch! 🙂

Zur UBahn sind wir zu Fuss gegangen. Ich musste einige Male von den ganz proletartig spuckenden Chinesen ausweichen – pfui Teufel! Oft sieht man interessante Weise Werbungen mit den europäischen Gesichtern, wobei auf den Strassen waren wir – glaube – alleine solche… In der UBahn haben wir 10 min mit dem Kartenautomaten kämpfen musste, wo drauf gestanden ist, dass er alle Banknoten nimmt. Nach dem 10-ten „Please insert cash and press button“ hat uns jemand gesagt, dass nur die kleinen Banknoten genommen werden. Ok….

Sommerpalast! Ist sicher schön ohne 50.000 Besucher/Tag. Heute wollte ich leider nur schnell raus… Wobei ein paar ruhige Plätzchen im Riesengarten haben wir doch gesehen. Gebaut wurde er in 1752. Kaiserin Cixi hat ihn später als „Garten der Kultivierung der Harmonie“ genannt. Die Statue von einem Fieh – Qilin (ein Produkt chinesischer Legenden und Mythen) – hat mir am meisten gefallen. Wir haben eine weibliche Buddah gesehen und die kleinen Buddah-Figuren, die die europäische Soldaten irgendwann „geköpft“ haben.. Es wurden dort an jeder Ecke Dinge verkauft, unter anderem Gurken! Am See herrschte so ein „End-of-the-World-Feeling“ – brrr…. Tim: “People like Elfes in Lord of the Rings”. Da und dort an den ruhigen Plätzen schliefen Menschen, einfach so. Bäume sind sehr alt und zu unterscheiden: eine grüne Tafel drauf – aus der Quing-Dinastie-Zeit (300 Jahre alt), eine rote – Ming-Dinastie (bis 600 Jahren!). Manche Bäume sind mittels langer Stäbe unterstützt, weil sie schon alt und komisch verkrümmt sind, sonst drohen sie umzufallen. Man sieht wieder viele Menschen mit Sonnenschirmen und Fächern und mit den Grünteebechern (Blatttee, keine Beutel!!!). Und: Junping hat uns Swastika-Zeichen auf einem Gebäude gezeigt, das bedeutet „Long Life“; Hitler hatte dieses Zeichen gestohlen und missbraucht! Lästige Verkäufer schaltete ihr Chinesisch auf die 3 Englisch-Worte „Water cool hallo!“ um, sobald die „Langnasen“ vorbei zogen..

Danach sind wir mit der (sehr vollen – Montag!) UBahn zur Pekinger Hauptuni gefahren. Sie ist rieeesig! Natürlich überall Securities. Und im Campus gab es wieder Abzocker, die Touristen für viel Geld den Uni-Campus zeigen wollten. In de UBahn auf der Treppe saßen Menschen und erholten sich – unglaublich! Autos parken oft direkt auf den Gehsteigen, wo manchmal auch die Motorräder fahren 😦 Viele Männer laufen mit den freien Bäuchen herum, sie rollen ihre T-Shirts einfach hoch, weil es urheiss ist (in den Hutongs gibt es ja keine Klimaanlagen!). Kleinkinder werden oft nackt getragen, und manchmal wird auf sie nicht gut aufgepasst.

Ich habe JP gefragt, wie es sich inmitten von so vielen Menschen lebt? Sie hat sich daran gewöhnt, aber mag das nicht. Sie mag Berge und Wälder. Deswegen ist sie oft lieber zuahuse… No na…

Beim Lunch musste ich wieder ohne gabel auskommen.

Und am Abend, zum Abschluss, sind wir in die Peking Opera in unserem Hotel gegangen. Seit 200 Jahren existiert diese Kunstart, eine Mischung zwischen Panto, Sinden, Tanzen, Kämpfen.. Voll chinesisch! Voll interessant, weil total anders ist und zur chinesischen Kultur gehört. Aber auch da: es ist nicht meine Musik..

MEIN HERZ GEHÖRT AFRIKA…

P.S. Tim hat auch in China in diesen 10 Tagen geschafft, in eine Zeitung (China daily) seine Meinung zum Thema „Plagiorismum“ zu schreiben. Heute wurde es veröffentlicht 🙂

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Hilfe, sie haben keine Gabel! oder Meeting with the Golden Monkeys..

Es war ein vielseitiger heisser anstrengender schöner Tag.

Zuerst muss ich aber meine Gedanken loslassen. Und zwar über die Große Chinesische Mauer. Beim Frühstück habe ich Tim gesagt, das wäre eine Reise wert – eine Wanderung! Der Brite William Lidesay wanderte übrigens in 1987 2470 km entlang der Mauer. Und jetzt organisiert er selbst solche Wanderungen, www.wildwall.com. Jetzt erst recht sitzt der Floh in meinem Ohr fest…

1) Heute sind wir zuerst zum Himmeltempel gefahren, wo der Imperator seine Himmelgebete alljährlich entrichtet hatte. In 1421 entstand dieser wunderschöne Tempel. Am Weg dorthin habe ich im Taxi (mit TV!) wieder ein bisschen Chinesisch gelernt: Pukati – Bitte, Duiputie – Entschuldigung, Heng Mang – busy man, Due – yes, Bu – no.. Junping meinte aber später, es ist vielleicht besser nicht auf Chinesisch Danke (si-sia) sagen, sondern lieber auf Englisch, weil wir sehr schlecht verstanden werden :-)… Im Park haben wir das chinesische Leben angeschaut: Leute sammeln sich in Massen, um zu singen, einfach so und chinesische Oper, Federball und Schach spielen, Chinesisch schön schreiben (auf dem Asphalt, auf den Zeitungsblättern..).. Bei den schönen Gebäuden haben wir die Tierchen am Dach gezählt, je mehr Tierchen, desto wichtiger war das Gebäude. Maximum können 9 Tierchen sein, weil… 9 ist die Yanj-Glückszahl, die maximale ungerade, deswegen 🙂 Auf einem Gebäude haben wir 11 Tierchen gezählt, davon waren aber 2 die temporären gefiederten Besucher 🙂 Tim meinte, das Gebäude ist in dem Moment, wo wir gerade da sind, noch wichtiger geworden 🙂 Noch haben wir einen Chinesen im Dress des russischen Fussballnationalteams gesehen – ohne Grund!

Und wieder wollten einige Chinesen mit uns fotografieren 🙂

Junping hat uns erzählt, dass „Hongkong“ „Duftender Hafen“ bedeutet. Deswegen hat die Stadt überall eine Blume als Symbol! Übrigens, momentan regnet es dort aus allen Nähten, und es ist viel kühler geworden…

In manchen Ecken des Parks waren wir fast die einzigen, woran wir selbst kaum glauben konnten.

Zumittag haben wir den Vater und die Tochter von Junping getroffen und in ein noch traditionelleres chinesisches Restaurant essen gegangen, wo wir aber wirklich die einzigen Langnasen waren. Und: DORT GAB ES KEINE GABEL Ü-BER-HA-UPT !!! Hilfe!!! Irgendwie, mit einem Löffel, habe ich gegessen. Die JP und ihre Familie haben sehr herzhaft über mich dabei gelacht. Macht nichts – ich bin satt geworden 🙂 Interessant war, dass wir einen kochenden Topf auf dem Tisch hatten, und die Dinge (diesmal kein Duck! sondern gemüse, beef und sheep) selbst kochten. Tim hat das als chinesisches Fondue bezeichnet 🙂 Uns hat’s gefallen!

Übrigens, die Chinesen nennen einander mit Nach- und Vornamen – sehr ungewöhnlich.

2) Danach gab es eine Bootsfahrt im Park Taoranting (dabei habe ich JP über die Meinung über den Mao Dsedong gefragt: die alten Chinesen mögen ihn, die Jungen kennen sich eher nicht aus. Er hat schon China sehr weit gebracht, und nur in seinen späteren Jahren hat er mit seiner kommunistischen Partei ordentlich gesponnen…) und

3) Zoo!

Dorthin sind wir mit der U-Bahn gefahren. Die Fahrt hat wieder mit einem Security-Check angefangen, wie am Flughafen. Sonst ist die U-Bahn sehr modern und angenehm, war auch überhaupt nicht überfüllt. Morgen, am Mo, fahren wir in der Früh wieder damit – mal sehen, ob es einen Unterschied geben wird.  Die Chinesen sind sehr geduldig und höfflich, kommt mir vor. Wahrscheinlich sind sie an diese Menschenmassen gewohnt, und das friedliche Zusammenleben würde sonst nicht funktionieren…

Im Zoo (50 ha) hat es mir nicht 100% gefallen. Er wurde in 1912 von der Kaiserin Cixi eingerichtet, aber dann nicht so gut geführt wie in Wien. Erst in der letzten Jahren entwickelt sich auch der Zoo viel besser, wie die ganze chinesische Wirtschaft.  Ich schaue da immer mit einem fast-Profi-Auge. Den Pandabären geht es dort wahrscheinlich gut (leider waren wir schon relativ spät dort, und ich konnte mit niemanden reden, ob die Leute da meine Wiener Pandakollegen kennen usw….) Die chinesischen „heiligen“ Golden Monkeys haben uns ganz gut gefallen. Die 2 asiatischen Elefantendamen haben sich aber etwas gestört verhalten – schade. Der Zoo hat sichtlich sehr viel Potential, aber man muss auch noch sehr viel da machen. Ob es an Geldmangel liegt? … Und Mist überall nicht zu schmeissen muss das Volk noch lernen…

Beim Weggehen haben wir sehr viele Polizisten – manche sogar mit den Stöcken – im Park herum bummeln gesehen…

Morgen – Sommerpalast und die Peking-Oper! Der letzte Tag…

Übrigens, da ist das Link von der Bejing Med.Uni von unserem Besuch 🙂

http://sbms.ccmu.edu.cn/art/2010/7/23/art_946_22925.html

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Chinesische Volkshelden..

Heute war das ein gelungener Tag. Aber irgendwie doch zu touristisch. Ich habe endlich verstanden, dass ich keine Massentouristin bin. Ein bisschen sentimental bin ich geworden, mich an die Don-Bootsfahrt, Bitjug-Ruderbootsfahrt in Russland und an die Savannenspaziergänge in Südafrika erinnernd…

Die Dame an der Rezeption und der Busfahrer haben fast kein Englisch gesprochen – hmm..

Um 7 sind wir zur Großen Chinesischen Mauer losgefahren. Draussen waren schon viele Menschen, und das am Samstag! Na ja, von den 20 Mio. Einwohnern vom Peking und der Umgebung werden schon ein paar davon so früh unterwegs sein. Manche hatten ihren Frühstück, z.b. überbackene Hühner, draussen vor ihren Häusern sitzend…

Ich habe einen sowjetischen Zug gesehen – witzig. Peking erinnert mich überhaupt an Moskau. Nur mit der noch schlechteren Luft…

Bald haben wir unseren Guide Van Hau abgeholt („Ni Hau“ heisst „Hallo“). Kurz hat er sich aber „Power“ genannt J. Wir waren eine Power-Gruppe! Power sprach fast perfekt Englisch, wobei er nie im Ausland war! Unterwegs hat Power uns verschiedene interessante Geschichten erzählt:

Peking ist 3000 Jahre alt. Hier leben 56 Minorities. Als erste waren Mongolen da. Im Norden China leben größere Menschen als im Süden. Die Hauptreligionen sind Buddhismus und Daoismus. Viele treiben Kung Fu. China ist SEHR traditionell. In den Hutongen wohnen manchmal Menschen: 1 Person / m². Manchmal gibt es nur ein WC für viele Häuser.

Chinesen können alles essen (Frösche, Heuschrecken, Hunde, Esel…): zu viele Menschen, zu wenig essen.. Aber der Lebensstandard wächst langsam. Arbeitslosigkeit sinkt. Leute zahlen niedrigere Staatssteuer, müssen dafür aber für alles zahlen: Krankenhäuser, Schulen…

Wenn die jungen Menschen heiraten, zahlen ihre Eltern am Anfang ziemlich alles für sie.

FengShui trifft man an jeden Schritt und Tritt: der Prinzip Yinj-Yanj (mann-frau, Gleichgewicht überall) muss gelten!

1) The Ming Tombs.

UNZÄHLIGE Touristengruppen, alle rennen, schreien – furchtbar. Wir haben aber versucht, uns an Erzählungen von Power zu konzentrieren.

Interessant war über ein böses Tor zu erfahren. Wenn man durchgeht, kommt man nicht mehr zurück. Frühe trug man Särge durch. Am Rückweg sind wir doch mit dem chinesischen Zaubergeschrei: „Uohuejlajla!“, was bedeutet „I’m coming back“, durchgegangen J

Noch interessant, dass der Imperator, der 3. Ming, der diesen Platz aus den geophysischen Gründen für die zukünftigen Begräbnisse aussuchte, selbst immer wieder hierher kam, um die Bauarbeiten zu kontrollieren. Wenn er nicht zufrieden war, ließ er die Leute köpfen…

2) Danach wurden wir zu einer Jade-Fabrik geschleppt. Dort hatten wir auch ein chinesisches Mittagessen gehabt. Es war nicht uninteressant, aber trotzdem für uns Zeitverlust. Die Zeit, die wir die Natur bei der Mauer geniessen könnten. Aber wir sind halt in der Gruppe gefahren und mussten diesen Business von der Travelagency halt unterstützen… Ok, wir haben uns eine Mini-Jade-Schildkröte für 100 Yuan’s (ca. 12 Euro) gekauft. Ok, wir wissen jetzt, wie man die echten Steine erkennt: sie sind cloudy und ihr Ton ist höher. Den Damen hat man dann die Armbänder anprobiert (auf der linken Hand muss der auf die 3 linken (näher ans Herz) Knöcheln drauf passen). Wir konnten uns kaum von den lästigen Verkäufern befreien. Und Englisch können sie hier alle ganz gut!

Beim Mittagessen war wenigstens nett, mit den Gruppenmitgliedern (aus USA, Indien, Hongkong…) zu plaudern. Eine HK-Dame, Englischlehrerin, hat uns wieder mit Australier verwechselt. Tim hat immer wieder gesagt: NO KANGOOROS!! Sie hat aber was interessantes erzählt, dass z.b. viele reiche chinesischen Familien nach HK fahren, um dort Kinder auf die Welt zu bringen, die dann den HK-Pass und daher ein besseres Leben haben.  In China gilt ja eine 1-Kind-Politik. Wenn mehr Kinder kommen, werden die Familien bestraft. In Europa bekannterweise werden Familien dafür belohnt! HK ist internationaler. China ist konservativer. Und Chinesen lieben immer noch den Mao und die kommunistische Partei…

3) The Great Chinese Wall.

Eigentlich sehr schade, dass dieses Weltwunder, dieser UNESCO-Denkmal so stark „vertouristet“ wurde. Aber was sollen wir machen? Wir müssen einfach hin!

150 Jahre lang wurde die Mauer gebaut. Händisch, Stein bei Stein. Für den Schutz gegen Tschingizhan. 6000 km lang ist sie, liegt zwischen den Bergen und dem Meer im nördlichen China-Teil. Mao hat gesagt: wer schafft auf den höchsten Punkt, der ist der Volksheld. So, wir sind jetzt die chinesischen Volkshelden… Wobei 1.600 m ist nicht der höchste Punkt der Mauer, das ist 3.500 m! Und ich würde soo gerne mal romantisch eine wilde Mauer-Wanderung machen, ohne diese Menschenmassen….

Wir waren lange im Bus unterwegs. Viele Autos auf der Autobahn. Und viele LKW’s. Viele fahren wie sie wollen. Rechts überholen, oft am Pannenstreifen. Biepen wie die wahnsinnigen. Viele haben solche chinesische hängende Dinge vor sich, die quasi Glück bringen. Manche haben Handschuhe an – aus hygienischen Gründen. Und wir sind wieder fast einen vorne aufgefahren….

Während wir auf der Mauer spazierten, haben die Asiaten uns als Marsmännchen angeschaut und wollten Fotos mit uns machen – witzig. Die Chinesen sind manchmal so wie ihre Sprache – laut und springend…

Wasser mit Gas haben wir hier fast nie gesehen – ohne ist auch besser bei der Hitze. Und übrigens: beim MIttagesen war wieder Reis dabei J

Dafür die WC’s bei der Mauer sind schrecklich: nicht gratis, dafür schmutzig und ohne Türen!

Am Weg zurück haben wie einen Bus im rückwärtsfahrend auf der Autobahn gesehen! Und einen Zug, der zwischen 2 Autobahnstreifen fährt – ungewöhnlich.

Und noch haben wir ein modernes CCTV-Gebäude gesehen, das neben dem abgebrannten, aber noch stehenden, alten Gebäude gebaut wurde!

4) Am Rückweg mussten wir das Zentrum der traditionellen chinesischen Medizin besuchen. Fussmassage für 20 Yuan‘s und eine komische Arztdiagnose inklusive. Die urernsten Doktoren haben uns in die Augen, auf die Zungen und die Hände 3 min geschaut und „wussten“ schon, dass z.b. Tim kein Sport machen soll, weil er Herzprobleme hat (ein sehr gesundes Herz hat mein Mann!). Oder ich brauche irgendwelche Homeo-Tabletten gegen niedrigen Blutdruck. So ein Schmarrn!

Die Chinesen gehen zur tradition.chines.Medizin, wenn sie die chronischen Krankheiten heilen wollen. Bei den akuten brauchen sie doch die Westmedizin.

Der menschliche Körper besteht aus Meridianen und Punkten. Wenn sie blockiert sind, dann fliessen die Energie (Yinj) und das Blut (Yanj) nicht frei herum. Wieder FengShui: man muss das Gleichgewicht haben! Heilung durch Akupunktur und Kräuter.

Alles schön, aber diese Massendiagnose mit den Touristen ist ein voller Blödsinn. Wobei unsere Füße haben sich doch irgendwie gefreut. Und diese Überdrüber-Doktoren haben uns ständig Australier genannt.

Morgen gehen wir in den Zoo!

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Kaiserpalast, Tischtennis und Dinosaurier.

http://sbms.ccmu.edu.cn/art/2010/7/23/art_946_22925.html

Heute hat der Tag nicht besonders gut angefangen: um 7, wie ausgemacht, waren wir unten, aber auch um 7.15 war JungPing nicht da. Nach dem Telefonat hat sich herausgestellt, dass der Bus der Reisefirma nicht aufgetaucht ist, einfach so. JP hat uns dann erzählt, es war ein Kampf mit denen: sie wollten nicht, dass Chinesen zusammen mit den Ausländern (uns) zur Chinesischen Mauer fahren, weil die einheimischen halt uns Tipps geben würden, wo was teurerer und entsprechend lieber nicht zu kaufen ist… Ich habe wieder an Strache gedacht: er sollte da in unsere Haut jetzt. Die Laune war im Keller. Die arme JP war auch ganz traurig. Um ca. 9 sind wir dann aber zur Forbidden City – dem Kaiserpalast der Dynastien Ming und Qing (gebaut im 15.Jahrhundert, 720.000 m²) – gefahren. Eine gewaltige Sache! Nicht nur, was die Architektur und die Kultur betrifft, sondern auch was die mörderische Hitze und Millionen dort sich fortbewegende Chinesen betrifft…

Nach einem kurzen Lunch in einem einfachen, aber sehr netten Hongkong-Lokal sind wir mit 2 Fahrradführern (Rikscha’s) eine halbe Stunde durch die Hutongs gefahren. Hutong heisst Besengasse. Früher hat man da Besen gemacht. Das ist ein Verflecht aus kleinen Gassen und Häusern nähe Zentrum (!), wo arm und reich gemischt zusammen wohnt. Ein alter Peking. Manche Mauer 300-400 Jahre alt. Irgendwie hat es mich an Townships in Südafrika ein bisschen erinnert. Aber viel friedlicher und um einiges besser gebaut… Sogar öffentliche WC’s gibt es dort! Menschen sitzen herum, manche essen ihr Essen dabei und schauen sich die Welt an. Viele Häuschen waren traditionell chinesisch: mit den wachenden Löwen (ein Löwe mit größeren Pfoten und eine Löwin mit kleineren Pfoten) als Schutz, mit den 2 (niedrigere Ränge, da wohnen mehrere Familien) oder 4 Steinen (reichere, da wohnt nur 1 Familie) ober der Tür. Heiraten können nur 2-2- oder 4-4„steinige“ unter einander. In einer engen Gasse, hat es geheissen, wohnen 100 Familien! Und in einem Haus hat Mao selbst gewohnt!

Ich habe notiert, dass, z.b., wenn ein Auto auf dem Radweg fährt, niemand regt sich auf. Viele Menschen laufen mit den Fächern herum – für etwas mehr Wind…

Weiter sind wir zu einem schönen Park Jingshan Gongyuan mit den Dinosauriers gegangen, um einen Blick auf Peking von den oberen Tempeln zu werfen – sehr schön! In einem war wieder ein Buddah. JP sagte mir, dass man Buddahs normalerweise nicht fotografieren darf – das zeigt kein Respekt. In Hongkong war das aber nicht der Fall…

Am Weg zu diesem Park haben wir einen netten Sportplatz gesehen, wo viele Leute unter anderem Schach und Tischtennis gespielt haben. Natürlich musste eine TT-Party spielen. Der alte Chinese hat mich 11:3 geschlagen. Aber schön war’s…

Am Abend sind wir im Hotel essen geblieben – endlich wieder ein europäisches Essen! Tim hat gesagt, er kann nicht mehr mit der Gabel essen 🙂 Im Fernseher gab es eine russische Sendung auf Chinesisch übersetzt! Und morgen wieder um 6 Uhr aufstehen, weil wir diesmal die Mauer-Reise vom Hotel gebucht….

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Hitze, Smog und Enten.

Ich habe heute gut geschlafen, obwohl die Polster in dem Hotel etwas komisch sind: als ob sie mit dem Sand befüllt sind. Das Frühstück war auch gut. Besonders hat mich der Ahornsaft interessiert, werde morgen probieren. Heute war Kiwi an der Reihe. Chinesen haben ihre Reissuppe gegessen. Und die Langnasen, so wie wir, die keinen Käse gefunden haben, konnten Eierspesen oder Marmeladenbrote geniessen.

Halb 9 hat JungPing uns abgeholt (Zao Schanha! means Guten Morgen!), und wir sind durch den Nebel auf die Uni gefahren, wo Professor Tim (so wie sie ihn nannten) sehr gut empfangen wurde. Die dortigen Professorinnen haben mich an die russischen, zumindest aus meiner Uni, mit ihrer Art erinnert. Jemand hat über eine österreichisch-chinesische Kollaboration erzählt und hat dabei australische Kollegen erwähnt – lustig, dass Austria und Australia immer wieder verwechselt werden. Die Chinesen sind allgemein an Zusammenarbeiten sehr interessiert. Der Virus-Vortrag von Tim war erfolgreich. Besonders lustig war als er statt „Rates and Mices“ „Rice and Mats“ gesagt hat – so eine „chinesische“ Verwechselung halt 🙂 Er hat einige Fragen bekommen, und ich meinen Jasmintee – sehr nett 🙂 Danach gab es eine Führung durch die mikrobilogischen Labors der Pekiner Uni und natürlich ein ausgiebiges chinesisches Mittagessen in der Uni-Kantine. Mit viiiiiiiel Ente! Insgesamt 14 Gerichte – Waahnsinn! Man stellt sie auf eine drehende Scheibe und los geht’s. Suppe kam am Ende, vor der Nachspeise… Und das leichte Pekiner Bier muss einfach dabei sein. Bei den Tosten muss man mit dem Glas (geht auch mit dem Saft, so wie bei mir :-)) ein paar Mal leicht auf Tisch hauen, dann „Kampei!“ schreien und dann trinken 🙂 Reis haben wir in Pekin noch kein einziges Mal überraschenderweise gegessen. Angeblich isst man ihn eher im Süden Chinas. Hier bevorzugt man Fleisch mit Gemüse. J.P. erzählte mir, dass sie zwar Gabeln usw. zuhause haben, aber verwenden sie nie! WoW! Und man hat schon wieder über mich gekichert, wie ich versucht habe, etwas mit den Stäbchen zu nehmen.. Dann gebe ich auf und verlange nach Besteck 🙂

Noch haben ich und J.P. über Feng Shui gesprochen. Ich musste dabei an das „Goldene Kreuz“ in Wien und die Marketin-Exkursion denken…Wie der Reiseführer beschreibt:

Feng Shui basiert sich auf Daoismus: Menschen müssen mit Einklang mit der Natur leben. Bei gegenseitiger Durchdringung und Umwandlung entstehen aus dem Uranfang die 5 Elemente: Wasser (löscht Feuer), Feuer (schmilzt Metall), Metall (zerschneidet Holz), Holz (zieht seine Kraft aus Erde), Erde (saugt auf) Wasser. Um Dinge zu erklären, werden alle Phänomene in 5-Einheiten eingeteilt. Z.B. es gibt 5 Himmelsrichtungen: Norden, Süden, Westen, Osten und Zentrum (wohin auch der Kaiser gehört!). 5 Grundfarben: schwarz, rot, weiss, grün, gelb. 5 Geschmacksrichtungen: salzig, bitter, scharf, sauer, süß. Pekin ist angeblich nach Feng Shui gebaut. Und die chinesische Medizin sagt: wenn man krank wird, dann ist das Gleichgewicht zerstört, heilen heisst das Gleichgewicht wiederherstellen.

Ok, jetzt zurück zur Realität.

Auf den öffentlichen WCs sind die Spülknöpfe oft am Boden. Also ich finde das schon ungewöhnlich!

Viele Leute gehen mit den Regenschirmen, gegen Sonne, auch wenn „smoggig“ ist.

Menschen gehen auf Rot über die Strasse, und die Autos fahren die Fussgänger fast zusammen, wenn es für die Menschen grün ist!

In den Autos kann man unangeschnallt fahren.

Wenige Staus und Unfälle. Dafür haben wir einmal fast einen gehabt: geschnitten wurde unser Taxi.

Manche Taxifahrer haben Schutzplexigläser um sich herum – interessant…

Frauen werden hier gefühlsmäßig nicht besonders geehrt. Ein Beispiel: J.P. wollte die ganze Zeit den Sack von Tim tragen, obwohl sie selbst eine schwere Tasche hatte. So eine Gastfreundlichkeit?

Nach dem Mittagessen – ein Peking-Spaziergang. Tödliche Hitze! Und Smog! Die Luft ist soo schwer, fast zum angreifen. Der Kopf beginnt zu brummen, und es hustet sich.. Jedes klimatisierte Geschäft oder Taxi – eine Rettung. Unmöglicher als in Hongkong.

Auf den Strassen sind sehr viele Radfahrer. Aber niemand mit Helm! Dafür Unmengen von Elektofahrrädern. Der Staat hilft solchen Menschen finanziell, wenn sie ihre Motorräder abgeben – so ein Kampf um die Ökologie… Es gibt auch Fahrrädern mit riesigen Anhängern.

Man fährt in Peking links, wie in Europa, wieder Unterschied vom „britischen“ Hongkong.

Peking is ziemlich sauber.

Wie waren in einem traditionellen Market – konnte gerade noch rauskommen: die Verkäufer sind sehr lästig. In einem Teeshop haben wir chinesischen Tee eingekauft.

Dann sind wir ins Nationaltheater gegangen, mit dem Eingang unter dem Wasser. Interesant! Wir wurden wie im Flughafen kontrolliert und durchleuchtet. Wasser darf man in der Garderobe nicht lassen: was ist, wenn jemand (wer???) Gift rein gibt? Für den Eingang musste man zahlen, dafür haben wir interessante Ausstellungen und die Operhalle angeschaut. Etwas Musik angehört. Auch interessant.

Als wir im Hotel waren, haben wir den Anruf von der Rezeption bekommen, ob wir mit dem Zimmer zufrieden sind? Ungewöhnlich, aber nett.

Dann wieder ein chinesisches Abendessen. Chinesen gehen angeblich gar in keine anderen Restaurants! Wir haben auch bis jetzt nur 1 Pizzeria und ein russisches Restaurant „Moskau“ gesehen. Wie immer, haben wir Ente gegessen, viel Ente… uff.. Und der Chrysanthemen-Tee und der Wassermelone-Papaya-Saft J Und übrigens: „Lei“ heisst „Hallo“ am Telefon 🙂

Bald haben die Riesenzykaden – Dzhilio – ihr lautes Konzert angefangen: der Abend ist da.

Im TV laufen 99%, ausser CNN, chinesische Sendungen.

Morgen – the Chinese Great Wall!

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Die Reise geht weiter..

Es gibt Platz Nr. 13 im Flugzeug! Wir haben B und C davon gehabt! Es ist aber nichst passiert, ausser 2 Sunden Verspätung wegen irgendeinem Taifun Stufe 1. Unterwegs waren wir dann 3 Stunden, gutes Essen, Musik, Lesen, Schlafen – kann mich nicht beschwerden. Im Flughafen hat alles etwas länger gedauert, mit Gepäck, Passkontrolle. Aber auch das haben wir geschafft. Bei der Passkontrolle musste wir auch Brillen runter nehmen. Dafür konnte man danach einen Knopf von den folgenden auf einer Maschine beim weggehen drücken: «Zufrieden mit der Arbeit», «Nein», «Langsam», «Es geht». Ich habe «langsam», und Tim «es geht» gedrückt :-) Weiter wurden wir mit den Temperatur-Indikatoren durchleuchtet: wer Fieber hat, darf nicht nach China – Infektionsgefahr!

Ah ja, interessant war noch für mich im Flugzeug zu sehen, wie Dampf aus allen Löchern rein kommt – ein komisches Gefühl.. Aber Tim hat dann gesagt, dass es bei solchen Unterschieden zw. Aussen- und Innentemperaturen ganz normal ist.

Noch merkte ich, dass die Chinesen, wenn sie jemandem was diktieren, tun dabei so als ob sie sich was auf der Hand schreiben würden – witzig.

Abgeholt hat uns Jung Ping, sie hat bei Tim im Labor ein Jahr mal gearbeitet. Wir sind Qianmen Opera Hotel angekommen. Ein schönes Hotel im Zentrum fast, traditionell eingerichtet, mit der Pekiner Opera jeden Abend! Ich hoffe, wir schaffen mal hin! Noch in 30 min hat uns ihr Mann abgeholt, und wir sind essen gefahren. Ins traditionelle Restaurant «Roasted Duck». Dort darf man rauchen! Aber: die Klimaanlage ist super – nicht zu kalt und die Luft ist frisch. Aussserdem ist zurzeit in Pekin nicht so schlimm. Sehr warm, aber nicht humid.

Im Restaurant waren auch Vater von J.P., ihre Schwiegermutter und die Tochter Tao («Peach»), die ihren 8. Geburtstag nochmal (diesmal nach dem chinesischen Kalender) gefeiert hat. Dabei musste sie Nudeln essen – das verlängert das Leben! Wir wurden voll mit den Duck-Gerichten gestopft – sehr lecker! Aber auch viel… Auf den Sesseln kann man dort sowas wie einen Sack drauf geben, wenn du eine Tasche oder Fotokamera z.b. hängen hast – dann sieht niemand nichts :-) Ich habe zum Glück meine Gabel bekommen, alle anderen haben mit den Stäbchen gegessen und über meine Versuche, das zu machen, lustig gemacht…

Beim Weggehen haben wir uns gegenseitig Hände gedrückt. Die Chinesen beugen sich dabei und reichen dir beide Hände… «Si-si-si» heisst «danke»…

Taxis sind hier gelb-grün! Und nicht rot, wie in HK. Die Währung ist auch anders: 1 Euro = ca. 8 Yuan. HK war englische Kolonie, jetzt sind sie dort sehr abgesondert…

Im Auto saß Tao vorne bei Papa. Wir, 3 Erwachsene, hinten. Für Europäer sehr ungewöhnlich..

Man sieht keine Wolkenkratzer in Pekin! Das ist eine riesige Stadt mit 12 mio. Einwohnern. Aber seeeehr breit gelegen, mit 7 Ringstrassen! Erinnert mich an Moskau.

Wir sind am Tiananmen-Platz angekommen, wo Mao Dse Dun’s Mausoleum ist. Gewaltig! Aber wieder wie der Rote Platz etwa. Weiter waren wir am Nationaltheater, das wie ein riesen Halbei aussieht. Ungewöhnlich, aber schön irgendwie. Viele Menschen, tanzen (chinesische Musik), schlafen, herum sitzen, uns beobachten (wir waren die einzigen «Langnasen», nicht-Asiaten, dort! dieses Feeling zu erleben würde ich gern Herrn Strache und Co empfehlen..)… Tao versuchte mit uns ein paar Wörter Englisch – ein liebes Mädchen. Viele Chinesen können kein Englisch… Der Himmel leuchtete von den Theater-Lichtern. Vorbei sind Polizisten mit den blinkenden Motorrädern gefahren – bewachen :-) Männer und Frauen mit den Fahrrädern die Wasser und Eis verkaufen… Fichtenartige Bäume…

Am Weg nachhause sind wir durch den Armenbezirk (sehr zentrumnahe!) gefahren mit vielen friedlichen Menschen, manche spielten Badminton (die Chinesen sind ja die besten Badmintonspieler der Welt!). Der Mann von J.P. hat erzählt, dass Chinesen einen Respekt von den Europäern haben, weil sie quasi so g’scheit sind. Wobei jeder merkt wie gut und schnell sich China jetzt entwickelt.

In unser Hotel sind wir müde, aber zufrieden zurückgekommen. Morgen präsentiert Tim sein Virologie-Buch, dass hier auf Chinesisch veröffentlich wurde. Ich komme mit :-)

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Der Koffer ist endlich da, oder Der letzte Tag in Hongkong.

Der Koffer wurde uns gegen 19.30 ins Zimmer gebracht, und ich habe sofort meinen Badeanzug geschnappt und ab ins Swimmingpool, die letzte Möglichkeit nützen. Deswegen waren wir zu spät beim nächsten noblen Abendessen mit den Tim’s Kollegen von der HK-Uni. Tim war nich sehr glücklich mit dieser Aktion, aber ich MUSSTE das einfach machen. Morgen fliegen wir nach Pekin, wo es kein Meer und kein Swimmingpool gibt… Wie auch immer. Der Tag war lang, heiss und schön..

Ich bin um 5.30 wach geworden und habe nur Milch im Fenster gesehen: soooo ein Nebel! Um 8 schien schon die Sonne wie verrückt. Dunkel wird es hier gegen 19 Uhr, sher früh. Vielleicht auch deswegen habe ich mich so schnell zeitlich umgestellt. Wenn es dunkel wird, wird man schnell müde. Und mit Licht wacht man halt auf.

Heute haben wir gemeinsam verbracht. Der Plan war: Zentrum und Parken von GK, Peak, Insel KowLoon mit den anderen Wolkenkratzern. Am Weg zum Botanischen und Zoogarten (zwar gratis, aber nicht besonders beeindrückend) waren wir schon halbtod von der Hitze. Jeder Schatten, Luftzug, jedes offene klimatisierte Geschäft am Weg, jeder Brunner (und davon gibt es viele!) – alles war unsere Rettung! Nicht nur ich, auch mein Englander drehte an den Kreuzungen wie verrückt mit dem Kopf, weil er (der Kopf) nicht mehr klar denken konnte: woher kommt ein Auto? Hier fahrt man rechts, deswegen sollte einfacher für Tim sein 🙂 Aber.. Die Hitze. Juli-August sind die heissesten Monaten hier..

Ich habe mich sehr gewundert, wo ich einen rauchenden Taxifahrer im Auto gesehen habe – sehr ungewöhnlich.

Natürlich sind wir mit der längsten Rolltrepper der Welt (ca. 1 km) gefahren, die 2 große Strasse in HK verbindet, eine oben, eine unten.

Interessant war auch die Bambusgerüste bei den Häusern zu sehen. Hätte nie gedacht, dass Bambus so stark ist..

Ein sportlicher ca. 90-jähriger Opa, der seine Runde am Sportplatz gedreht hat – brav-brav!

An jeder Ecke sind saubere klimatisierte, mit Papier und Seife öffentliche WC’s. Überhaupt eine sehr saubere Großstadt, muss ich sagen.

Im Zoo schlug mein Herz hoch: ich habe einen weiss-roten Orientierungslaufposten gesehen! OL in HK! Bald haben wir einen Burschen mit der Karte kennengelernt. Das war ein Kindertraining – sehr spannend 🙂

Weiter sind wir mit dem Berg-Bim zum Peak gefahren. Und wieder: die Asiaten stehen brav die lange Schlange, die Europäer sind husch-husch und schon ganz vorne. Andere Länder, andere Sitten…

Am Abend wieder ien nobles Restaurant. Ich habe zum 1. Mal in HK gefroren, aber wirklich! Die Brille sind draussen und nicht drinnen angelaufen! Wir haben zwar gebeten, die Klimaanlage wärmer zu drehen, wurden aber nicht wirklich verstanden 😦 So bin ich mit 2 Pullovers, von mir und Tim, 2 Stunden gesessen…

Was wir gegessen haben, weiss ich nicht. Das waren ca. 8-9 chinesische Gerichte, alles Kleinportionen, schnell ausgetauscht, man musste sehr schnell essen. Das war aber lecker! Und der Tee BO. Keine Ahnung, was das für Tee ist. Einfach BO.

Wir waren 12 Personen am Tisch, und aus 9 Nationen – nicht schwach! Lauter Professoren, die auf die HK-Uni zu einem Kurs gekommen sind, wie Tim halt. Die sich über ihre Viren-Geschichten unterhilten..

Ok, jetzt schlafen. Morgen früh aufstehen. Vielleicht nur das letzte: in unserem Hotelzimmer, im Bad hängt ein Telefon. WOZU????

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